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Oracle – 2023.comrecon.com https://2023.comrecon.com Fri, 29 Jun 2018 12:47:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Fifteen Seconds Festival 2018 https://2023.comrecon.com/fifteen-seconds-festival-2018/ Fri, 29 Jun 2018 12:47:45 +0000 https://comrecon.com/?p=3989 [cs_content][cs_section parallax=”false” separator_top_type=”none” separator_top_height=”50px” separator_top_angle_point=”50″ separator_bottom_type=”none” separator_bottom_height=”50px” separator_bottom_angle_point=”50″ style=”margin: 0px;padding: 45px 0px;”][cs_row inner_container=”true” marginless_columns=”false” style=”margin: 0px auto;padding: 0px;”][cs_column fade=”false” fade_animation=”in” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ style=”padding: 0px;”][cs_text class=”cs-ta-left”]

Das Motto des diesjährigen Fifteen Seconds Festival war vom 7. – 8. Juni 2018 durch und durch Programm. Die Veranstaltung fand heuer zum fünften Mal statt und zieht mit jedem Jahr mehr zukunftsorientierte Menschen nach Graz. 5.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben sich zu einer internationalen Community zusammengefunden.

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Das Fifteen Seconds Festival 2018: Kreativität, Neugierde, Durchhaltevermögen und eine Prise Porno.

Mit insgesamt 150 Speakern, die über zwei Tage verteilt auf sieben Stages zu verschiedenen Themen wie Marketing, Medien, Human Ressources, Technik oder Digital auftraten. 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, die neben Shoppingmöglichkeiten und Friseurstudio auch zu interaktiven Aktionen wie dem großen Bällebad, den VR-Brillen Aktivitäten, dem Luftballon-Darts oder dem Greifautomaten mit Nerd-Merchandise einluden. Einer eigenen Start-up-area sowie der erstmals neuen Braindate Lounge, waren wir rund um die Uhr von einem extrem inspirierenden Geschehen umgeben.

Creativity. Couriosity. Persistence.

Kreativität, Neugierde und Durchhaltevermögen sind für uns dieses Jahr die drei Leitmotive, die insgesamt in den Botschaften aller Speaker präsent waren.

Heather Mills (VBites): “What lifestyle do you want and what are you doing to achieve it?”

Einen inspirierenden Auftakt machte die Skirennläuferin und Weltrekordhalterin Heather Mills, mit ihrem Talk über das Überwinden von unglaublichen Grenzen, um eine erfolgreiche Unternehmerin zu werden. Dabei darf man auch schon einmal ein bisschen „Bullshit verzapfen“: „Too much honesty doesn’t always get you the right way“, war einer ihrer Tipps zum Erfolg.

Heather Mills am Fifteen Seconds Festival 2018

Nach einem Unfall musste ihr Bein immer weiter amputiert werden – nur die Hinwendung zu einem veganen Lebensstil hat ihre Verletzung endlich geheilt. Für Heather war das der Anlass, das ethisch fokussierte Unternehmen VBites zu gründen und vegane Produkte für die Gesundheit, den Planeten, die Umwelt und für alle die empfindungsfähigen Lebewesen zu produzieren. „Vegan business will be the future forever. It’s not a trend. It’s for our kids. Eat healthy. Because every single thing you eat, affects your body and your brain.”

Stephen Gates (InVision): “Do something to make somebody call you crazy.”

In seinem Talk “The Power of Crazy” zeigte Designer Stephen Gates mit viel Humor, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Crazyness einer Person, eines Teams oder eines gesamten Unternehmens steckt. Probleme explizit erwarten und Mitarbeiter von Anfang an in den Kreativprozess miteinbeziehen. Mut zum Anderssein, Mut zur Originalität sowie Selbstreflexion sind einige der Tipps. Das macht Erfolg zu einer bewussten Entscheidung, anstatt zu einem zufälligen Ereignis. Das wichtigste dabei ist: „Stay crazy. Crazy changes the world.“

Stephen Gates auf dem Fifteen Seconds Festival 2018

Matthew Banks (Oracle): „We have to push ourselves to get creative.“

Für alle die, die ständig auf der Suche nach neuen Ideen und Innovationen sind und hin und wieder am Weg dorthin an Kreativitätsmangel verzweifeln, hatte Matthew Banks motivierende Worte. Anstatt uns rational anzustrengen, müssen wir mehr mit unserem „Dinosaurier Gehirn“ – wie er unser limbisches System nennt – in Kontakt kommen: „Sometimes we have to find our dinosaur voice.“ Für ihn ist Kreativität etwas, das man lernen kann. Jeder kann kreativ sein. Jeder kann malen. Vielleicht nicht so gut wie Van Goth. Aber es ist alles eine Sache der Übung. Um diese innere, kreative Dinosaurier-Stimme zu finden, empfiehlt Matthew regelmäßige Meditation. Denn „creativity is a muscle. You have to learn to flex it. You need to flex it.”

Neben einem spannenden Einblick in das Mindset der Generation Z durch Lilian Leong von 9GAG, der Vorführung mehrerer Fallbeispiele, wie man Großzügigkeit und Akzeptanz in Menschen erzeugen kann, durch Cameron Sinclair von Airbnb, sowie einem inspirierenden Einblick in die enorme Bedeutsamkeit des Spielens für die ganzheitliche Entwicklung eines erfolgreichen Menschen durch Erica Kaufmann von Mattel, gab es noch viele weitere zahlreiche Highlights und Insights, die die zukunftsorientierten Herzen im Publikum haben höher schlagen lassen.

Play is our Future

Andrew Cross (Pornhub): „Every brand wants to make people laugh.“

Der randvolle Saal, bei dem die Besucher sogar am Boden gesessen sind, lässt Marketingleiter Andrew Cross wohl als den Höhepunkt des Festivals erscheinen. Äußerst humorvoll und doch mit einer souveränen Seriosität erzählte er von verschiedenen Taktiken, wie man eine Marke vermarktet, von der keiner Geld haben will. Enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (Pornhub kollaboriert beispielsweise mit Kryptowährungen), Humor (Pornhub schenkt allen Bewohnern in Ortschaften mit anzüglichen Namen wie das österreichische „Fucking“ einen Premiumzugang), Philantrophie (mit dem Projekt „Fuck your period“ können Frauen während ihrer Periode einen gratis Premiumzugang wegen der Schmerzlinderung bekommen) sowie Innovationen (Kampagnen über Spotify für Personen, die Songs wie Justin Biebers „Sorry“ am Valentinstag streamen) sind Strategien, die nicht nur im Sex-Business, sondern für alle Branchen wertvoll sein können.

Andrew Cross Pornhub taboo industry

Gregor Schlierenzauer: „Ich mach das für mich selbst.“

Das Interview mit dem österreichischen Skispringer zum reißerischen Thema „Fuck the past“ bildete den Abschluss der zwei inspirierenden Tage. Auch wenn es keine weiteren Insights zu Marketing brachte, hat Gregor Schlierenzauer über den persönlichen Sinn seines Lebens und über Durchhaltevermögen gesprochen. Als er das unglaubliche Gefühl der Freiheit in der Luft erwähnte, hat er geschmunzelt und man sah das Glänzen in seinen Augen. Diese Freude, diese innere Triebfeder ist es, die Energie dazu gibt, auch die schwierigsten Situationen durchzustehen. Solange wir dieses Glänzen in den Augen nicht verlieren, bei dem, was wir machen, solange können wir alles schaffen, was wir uns vornehmen.

Fazit: „It’s about willpower. Whoever is most persistent usually wins.”

Aus Stories von anderen können wir viel darüber lernen, selbst aufzustehen und weiterzumachen. Wichtig dabei ist erstens: Dass wir uns die kindliche Neugierde behalten und niemals aufhören zu spielen, zu träumen und den Mut dazu zu haben, auch mal anders zu sein. Zweitens: Steckt in uns allen ein kreativer Dinosaurier, den es zu erwecken und zu füttern gilt. Ein bisschen Kreativität und Verrücktheit ist der Wegbereiter für Erfolg. Drittens: Es ist das Wichtigste, ein langfristiges Ziel zu verfolgen, dran zu bleiben und sich nicht auf den bequemsten Weg zu verlassen. Oder mit den Worten von Steli Efti (Close.io): „If you don’t cultivate, practice, build persistent long term goals and invest in long term relationships – you will accomplish in your life far less. This is the biggest waste of humanity.”

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Fifteen Seconds 2017: Review https://2023.comrecon.com/fifteen-seconds-2017-review/ Sat, 10 Jun 2017 11:24:07 +0000 https://comrecon.com/?p=3496 [cs_content][cs_section parallax=”false” separator_top_type=”none” separator_top_height=”50px” separator_top_angle_point=”50″ separator_bottom_type=”none” separator_bottom_height=”50px” separator_bottom_angle_point=”50″ style=”margin: 0px;padding: 45px 0px;”][cs_row inner_container=”true” marginless_columns=”false” style=”margin: 0px auto;padding: 0px;”][cs_column fade=”false” fade_animation=”in” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ style=”padding: 0px;”][cs_text]

„Keine Egos, keine Titel, kein Bullshit. Dafür ein intensives zweitägiges Erlebnis, das dich wachsen lässt.“

Wow! Europas führende Konferenz für Inspiration, Wissenstransfer und Networking hat auch dieses Jahr wieder mehr als 3.000 Vordenker in die Stadthalle Graz gezogen. Auf der Website nennen sie es „The festival for curious minds challenging the status quo“ und diese Beschreibung trifft es sehr gut. Fifteen Seconds bringt Marken, Speaker, Leader und Start Ups aus der ganzen Welt zusammen, um ihre Erfolgsgeschichten zu teilen. Motivation, Inspiration und kreative Inputs sind dabei Programm.

Nach der obligatorischen Auswahl des Goodie-Bags mit einem coolen Spruch („Do you even gif?“) und einem ersten Rundgang auf dem Festivalgelände, ist man als Besucher bereits von der kreativen und aktivierenden Atmosphäre gefangen – Virtual Reality, das IKEA Bällebad, die A1 Schaukel oder das Trumer Craftfahrzeug wirken wie ein Spielplatz für Erwachsene und laden zum Mitmachen und Networken ein.

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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Change of perspective

Speaker aus aller Welt bereichern für zwei Tage die Perspektiven des neugierigen Publikums: Von Instagram über LEGO, Victoria’s Secret, Google, Oracle, Facebook zu Mercedes-Benz, Zalando, kununu und viele viele mehr. Connection, pace of change, discover, explore, understand, relevance und values – alles maßgebliche Schlagwörter, die dieses Jahr in vielen talks vorgekommen sind und deren Beherzigung Marken zum Erfolg verhilft.

Aus unserer Perspektive der Markt- und Motivforschung ist ein deutlicher Fokus auf Menschen und Zielgruppen zu erkennen. Wie Håkan Nordkvist von IKEA oder auch Matthew Banks von Oracle angemerkt haben, leben wir in einem sich immer und immer schneller verändernden Zeitalter: „The pace of change has never been so fast and will never be so slow again.“ Die Geschwindigkeit und Komplexität sind Herausforderungen, an die sich Marken und Unternehmen anpassen müssen, um am Puls der Zeit zu bleiben.

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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Do research and understand

Deswegen ist es umso notwendiger, Menschen und ihre Motive zu verstehen. Für Felix Dürichen von DJI und Steli Efti von Close.io liegt der Schlüssel nicht nur in Wissen. Wissen alleine reicht nicht aus. Es geht um echtes Verstehen (wollen) des Produktes, der Kultur und der Zielgruppe. Wenn Marken ihre Hausübungen machen und verstehen, können sie im richtigen Kontext kommunizieren und nicht nur sich den verändernden Umständen anpassen – sondern selbst die Veränderung vorantreiben. Dafür müssen sie neugierig bleiben, in Dialog mit den Menschen treten und Forschung betreiben: „Ask ask ask ask ask…. Be curious. Be critical. Be doubtfully. At any time.“ Der Sager “Ask a lot of fucking questions” hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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Auch Kwame Nyanning von McKinsey & Company plädiert für die Wichtigkeit, die echten Bedürfnisse von Kunden zu erkennen. Die digitale Transformation zwingt Unternehmen dazu, ihre operativen Modelle zu refokussieren. Die Chance läge darin, Spannungen, Motive und Momente zu identifizieren: „First – do research and talk to people. Look at the pain points and the emotional states!“  Christian Flodén von Spotify untermauert das: “It’s one thing to know your audience and another to understand them. It’s about to understand them.”

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Relevance is key: for me, right here, right now

Relevanz ist auch dieses Jahr wieder ein Schlüsselwort, wenn es um user experience geht. Es geht darum, die Menschen hinter den Endgeräten auf Basis von generierten Insights zu begeistern, mitzureißen, zu Influenzern zu machen. Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen vernetzter sind als je zu vor – und sie sind bereit, ihre Begeisterung für Marken und Produkte zu teilen.

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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Das passiert insbesondere auf Social Media Kanälen – wie Nadine Neubauer von Instagram auch verdeutlicht. Das menschliche Gehirn verarbeitet Bilder 60.000 Mal schneller als Worte. Menschen kommunizieren daher gerne visuell, sie verwenden Bilder und Videos, um ihre Erfahrungen mit der Welt zu teilen. Instagram steht inmitten dieses Umbruchs und bietet vielfältige Wege, den eigenen Leidenschaften zu folgen, seine Lieblingsstars und -Sportler hinter die Kulissen zu begleiten, Urlaubsziele zu entdecken oder sich über die Liebe zu Autos, Essen oder Mode mit anderen zu verbinden. Das macht die Plattform zu einem spannenden Umfeld für Marken, die die Community mit den richtigen Inhalten abholen und in ihre Markenwelt holen kann.

Auch Fritz Jergitsch und Sebastian Huber geben Einblicke hinter dem Erfolg, der hinter Die Tagespresse steckt. Die Satirezeitung funktioniert nämlich fast ausschließlich über das Liken und Sharen auf Facebook – ganz ohne Werbung. Ihre wichtigste Strategie dabei lautet: „Wir posten keinen Scheiß. No Bullshit. Nur shareable content. Weniger ist mehr.“ Sie posten nur das, was aktuell Relevanz hat und die Menschen zum Kommentieren und Teilen animiert. Dabei sind sie natürlich vor allem davon abgängig „ob Scheiß in der Innenpolitik Österreichs passiert“ – es wird dann intern immer gefeiert, wenn neue Themen aufpoppen, die man satirisch behandeln kann.

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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Brand ♥ Persona = Persona ♥ Brand

Wie wichtig eine gut funktionierende Wechselbeziehung zwischen Marke und Zielgruppe (Persona) ist, zeigen Robert Bogner und Paul Lanzerstorfer von Pulpmedia. Wenn die Marke die Menschen liebt – dann lieben die Menschen auch die Marke. Es geht nicht darum, Inhalte zu produzieren, die niemanden weh tun und die man „ok“ findet. Es geht darum, Inhalt zu produzieren, die geliebt werden und die deswegen Aufmerksamkeit erregen und gerne geteilt werden. Marken müssen sich daher die Fragen stellen: Wofür brennt die Persona? Wovor hat sie Angst? Was sind ihre Motive? Was braucht sie? Was gefällt ihr? Was macht ihr Spaß?

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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Fazit

Die Beantwortung dieser Fragen ist das Arbeitsfeld der Motivforschung und auch der Customer Experience Forschung – wir tauchen in die Erlebniswelten der Menschen ein, werden Teil ihres Alltags, identifizieren Verhaltensweisen, Gewohnheiten, Rituale und Bedürfnisse. Wir sprechen mit den Menschen und stellen die richtigen Fragen, die Unternehmen näher zu ihren Zielgruppen bringen. Marken produzieren materielle Objekte, die eine psychologische Rolle spielen, wenn sie mit bestimmten Werten aufgeladen werden. Dabei geht es deshalb auch immer um einen Werteabgleich zwischen allen Beteiligten sowie um die richtige Kommunikation der Werte. Denn, um es mit den Worten Michael Goldberg’s von Victoria’s Secret auszudrücken: „The value of our things doesn’t depend on what they actually are, but how we perceive them.“ Fifteen Seconds ist immer wieder ein großartiges Erlebnis, da das Festival einen Einblick in Marken bietet, die es genau verstanden haben, wie wichtig es ist, durch die Brille von Konsumenten zu blicken, um diese zu verstehen.

Fifteen Seconds Festival 2017 | ©comrecon

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