redux-framework domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00a383b/2023.comrecon.com/wp-includes/functions.php on line 6170insert-headers-and-footers domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w00a383b/2023.comrecon.com/wp-includes/functions.php on line 6170Für die meisten war es schon lange her, dass sie zuletzt mit LEGO® „gespielt“ haben. Deswegen haben wir uns zuerst mit einer einfachen Aufgabe eingestimmt. Es wurde ein Turm gebaut: so hoch wie nur möglich. Danach wurde das Besondere am eigenen Modell erklärt und ein paar Bauwerke wurden der Gruppe vorgestellt.

Bei LEGO® Serious Play®, kurz LSP, geht es darum, unbekannte Gedankenstrukturen anzuzapfen und neue Verhaltensmuster zu bedienen. Und genau das haben wir an diesem Nachmittag versucht zu vermitteln. Durch die besonders stark ausgeprägte Hand-Hirn-Verbindung können wir Dinge be-greifbar machen und andere Sichtweisen erkennen, die wir im üblichen Brainstorming nicht wahrnehmen würden.[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]
Jeder Teilnehmer baute ein LEGO®-Modell, um sich mit diesem vorzustellen: “Wer bin ich und was zeichnet mich beruflich aus?” Damit wurde es etwas schon etwas schwieriger, aber unsere Teilnehmer hatten es schnell heraus. In weniger als 5 Minuten wuchsen Gedanken in Form kleiner LEGO®-Modelle heran und erstmalig wurde auf ganz andere Weise erklärt, wer man eigentlich ist.
“Ich habe ein Schnellboot gebaut, da ich mich schnell mit vielen und großen Informationsmengen beschäftige. Ich bin sozusagen der Steuermann durch die Infos und das Wissen. Und ich sammle alles auf.”
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Unsere Teilnehmer konnten plötzlich mit den Händen denken. Aussagen wie: „Ich hatte keine Ahnung, was ich bauen soll, aber meine Hände haben mich geleitet …“ zeigen die Wirkkraft dieser speziellen Methode.
LEGO® Serious Play® ist ein universell einsetzbares Tool, welches Spaß macht, extrem produktiv ist und oft in kurzer Zeit zu vielen neuen Ideen und Ansätzen führt.[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]
[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]Noch mehr Fotos gibt es auf unserer facebook-Seite[/cs_text][x_slider animation=”slide” slide_time=”5000″ slide_speed=”1000″ slideshow=”true” random=”false” control_nav=”false” prev_next_nav=”true” no_container=”true” ][x_slide]
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Vorweg: Wir sind nicht enttäuscht worden! Es folgt der ausführliche Bericht mit Abläufen, Methoden und anderen Einsichten.
Der Managementtrainer und Berater Andreas Jerney ist Trainer und Leiter des vierstündigen Workshops „Lego Serious Play“. Er eröffnet die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung, alle bleiben beim „Du“ – das sei persönlicher und würde für den Abbau von Schüchternheit sorgen, die bei dieser Veranstaltung wirklich deplatziert sei, meint Andreas.
Es geht im Workshop darum, Antworten zu finden, zu denen vorab keine Fragen gestellt wurden. Das „ernsthafte“ Spiel mit Lego ist also eine Möglichkeit, den TeilnehmerInnen Ansichten zu entlocken, die sie sonst niemals so freizügig preisgegben hätten. Dennoch betont Andreas, dass der Workshop nicht dazu da sei, einen Seelen-Striptease zu veranstalten, bei dem jemand Gefahr läuft, in eine unangenehme Situation zu kommen.
Vielmehr geht es darum, Neues zu entdecken, innovativ an Aufgabenstellungen heranzugehen und dabei die individuelle und kollektive Kreativität zu fördern. Genau das brauchen wir – die Analysten von comrecon – insbesondere in der qualitativen Marktforschung, bei der Markenentwicklung und auch in Bereichen des Employer Brandings.
Der Trainer versuchte, dem theoretischen Teil des Workshops so wenig Zeit wie möglich beizumessen und betonte, dass während der gesamten Zeit mit den Legosteinen auf den Tischen gespielt werden dürfe.
Die erste Aufgabe ist es, in drei Minuten einen Turm aus Legosteinen zu bauen, der so hoch wie möglich sein soll. Hierbei entstehen abenteuerliche Kreationen: Vom einfachen Übereinanderstapeln vieler Steine bis hin zu traumhaften Elfentürmen ist fast alles dabei. Die Frage nach der Zweckmäßigkeit bzw. der Stabilität wird getestet, indem die Türme von Hand im 45-Grad-Winkel geneigt werden: Wir bringen eine neue Situation ins Spiel, die einen bislang unbekannten Faktor am Markt oder einen neuen Wunsch der Kundenseite symbolisieren soll, und ändern somit das vertraut gewordene Setting. Nicht jeder Turm überlebt das, also muss nachgebessert werden! Schließlich beschreiben die TeilnehmerInnen ihre Intentionen: Warum hat man genau diesen Aufbau gewählt? Wie ist man vorgegangen? Was war die erste Überlegung bei der Aufgabenstellung? – Wir lassen dadurch andere an unseren Gedanken teilhaben und kommunizieren. Kommunikation bedeutet nach ihrer simpelsten Definition, dass irgendwas anders ist als vorher; und dieses Gefühl können auch nach dieser Übung schon alle bestätigen. Wir machen also einen Perspektivenwechsel, wir betrachten die Sache unter anderen Voraussetzungen – das tun wir in der Forschung auch.
Danach geht es darum, wie man eine gemeinsame Marke entwickeln kann. Dafür muss ein gemeinsames Bild entwickelt und ein gemeinsamer Nenner gefunden werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle Beteiligten eine kollektive Identität zulassen.
Hierfür diente die zweite Aufgabe: Baue dir deine eigene Identität mit allen Legosteinen, die dir zur Verfügung stehen und lass‘ dir so viel Zeit wie du brauchst!
Nachdem alle bei guter Musik ihrer Kreativität freien Lauf gelassen haben, wird jedes „Modell“ reihum analysiert. Nach und nach schildern die TeilnehmerInnen ihre Eindrücke bezüglich der Kreation einer Person. Diese hat danach die Möglichkeit, sich zu äußern, zu kommentieren, zu verneinen, hinzuzufügen oder einfach nur das Gesagte zur Kenntnis zu nehmen. Auch hier wieder Perspektivenwechsel und das Wiedergeben der eigenen Wahrnehmung – die ja oftmals anders ist, als die der anderen. Für uns ganz wichtig, andere „Wahrheiten“ zuzulassen und zu verstehen.

Nach der Beschreibung der eigenen Identitäten geht es jetzt darum, eine gemeinsame Identität zu entwickeln: In Gruppen von drei oder vier Personen soll an einer Party (samt Motto) gebastelt werden.
Hierzu bedient man sich der verschiedenen Identitäts-Modelle, nimmt einzelne Teile heraus, setzt sie neu zusammen und fügt auch gänzlich Unbekanntes hinzu. Ziel der Schlussübung ist die Entwicklung von gemeinsamer Innovation – und diese macht unbeschwerter, schweißt zusammen und lässt einander emotional näher kommen.
Gemeinsam entwickeln wir so in knapp vier Stunden gemeinsame Identitätsmodelle durch das „ernsthafte“ Spiel mit Lego. In all unserer Unterschiedlichkeit und auch Unbekanntheit finden wir innerhalb kürzester Zeit gemeinsame Nenner. Wir arbeiten innovativ zusammen, indem wir eine gemeinsame Vertrauensbasis schaffen. Das Spiel ist der Katalysator, um gemeinsam an Projekten arbeiten zu können, weil alle ihre Ideen und ihre Kreativität einbringen können, ohne das Gefühl zu haben, sich dabei bloßstellen zu müssen.
Ob wir jetzt mit unseren KundInnen und InterviewpartnerInnen Lego spielen müssen? Bestimmt nicht zwingend, aber für innovative und emotionale Einsichten, nach denen wir forschen und suchen, müssen wir uns selbst auf Neues einlassen – immer wieder. Prinzipiell genügt es, Methoden zu entwickeln, die Menschen die gegenseitige Interaktion, den Gedankenaustausch und auch die Kommunikation erleichtern. Das gestaltet Workshops offener und kann zu ungeahnten Einsichten führen: Vielleicht sind es gerade die Antworten, zu denen wir keine Fragen stellen, die uns im Endeffekt am weitesten bringen. Wir werden es in unseren Focus Workshops jedenfalls anwenden und mit unserem Know-how aus der Marken-Aufstellung verknüpfen.
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