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Lego – 2023.comrecon.com https://2023.comrecon.com Sun, 07 Aug 2016 17:00:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Messe | Research & Results [26. & 27.Oktober 2016, München] https://2023.comrecon.com/research-results-aussteller/ Sun, 07 Aug 2016 17:00:57 +0000 https://comrecon.com/?p=2794 Wir waren auch heuer wieder Aussteller auf der Marktforschungsmesse Research & Results in München. Unser Workshop zum Thema “LEGO® Serious Play® – ein kreativer Ansatz in der qualitativen Marktforschung” fand großen Anklang, worüber wir uns sehr freuen!
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nochmals Danke fürs Mitmachen! Hier geht’s zu den Foto-Impressionen auf facebook

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LEGO® Serious Play®: Nur ein Spiel für Erwachsene oder kann es mehr? https://2023.comrecon.com/lego-serious-play/ Thu, 09 Jun 2016 19:00:12 +0000 https://comrecon.com/?p=2638 [cs_content][cs_section parallax=”false” style=”margin: 0px;padding: 45px 0px;”][cs_row inner_container=”true” marginless_columns=”false” style=”margin: 0px auto;padding: 0px;”][cs_column fade=”false” fade_animation=”in” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ style=”padding: 0px;”][cs_text class=”cs-ta-left”]Im Rahmen unserer ersten comrecon experience hat Charlotte Hager am 9. Juni 2016 die Methode LEGO® Serious Play® vorgestellt. In kompakten drei Stunden bekamen die Teilnehmer Einblick in die Methode, den 6-stufigen Prozess und den wissenschaftlichen Hintergrund. Vertreter von Austrian Standards, dm, GEZE, T-Mobile, Wien Energie sowie diversen Agenturen konnten gleich selbst Hand anlegen und mit LEGO® Bausteinen modellieren. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wurden schließlich Metaphern und Stories konstruiert. Und nach Vorstellung der Cases, wie dem Stiegl Freundeskreis wurden sogleich Ideen für den Einsatz im eigenen Unternehmen generiert.[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]

Zur Einstimmung wurde ein Turm gebaut

Für die meisten war es schon lange her, dass sie zuletzt mit LEGO® „gespielt“ haben. Deswegen haben wir uns zuerst mit einer einfachen Aufgabe eingestimmt. Es wurde ein Turm gebaut: so hoch wie nur möglich. Danach wurde das Besondere am eigenen Modell erklärt und ein paar Bauwerke wurden der Gruppe vorgestellt.

© comrecon | Turmbau
© comrecon | Turmbau
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Creation durch Prototyping und Metaphern

Bei LEGO® Serious Play®, kurz LSP, geht es darum, unbekannte Gedankenstrukturen anzuzapfen und neue Verhaltensmuster zu bedienen. Und genau das haben wir an diesem Nachmittag versucht zu vermitteln. Durch die besonders stark ausgeprägte Hand-Hirn-Verbindung können wir Dinge be-greifbar machen und andere Sichtweisen erkennen, die wir im üblichen Brainstorming nicht wahrnehmen würden.[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]

Vorstellung einmal anders

Jeder Teilnehmer baute ein LEGO®-Modell, um sich mit diesem vorzustellen: “Wer bin ich und was zeichnet mich beruflich aus?” Damit wurde es etwas schon etwas schwieriger, aber unsere Teilnehmer hatten es schnell heraus. In weniger als 5 Minuten wuchsen Gedanken in Form kleiner LEGO®-Modelle heran und erstmalig wurde auf ganz andere Weise erklärt, wer man eigentlich ist.

“Ich habe ein Schnellboot gebaut, da ich mich schnell mit vielen und großen Informationsmengen beschäftige. Ich bin sozusagen der Steuermann durch die Infos und das Wissen. Und ich sammle alles auf.”

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© comrecon | “Wer bin ich? Was zeichnet mich beruflich aus?”
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Mit den Händen denken

Unsere Teilnehmer konnten plötzlich mit den Händen denken. Aussagen wie: „Ich hatte keine Ahnung, was ich bauen soll, aber meine Hände haben mich geleitet …“ zeigen die Wirkkraft dieser speziellen Methode.

LEGO® Serious Play® ist ein universell einsetzbares Tool, welches Spaß macht, extrem produktiv ist und oft in kurzer Zeit zu vielen neuen Ideen und Ansätzen führt.[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]

Impressionen des Nachmittags

[/cs_text][cs_text class=”cs-ta-left”]Noch mehr Fotos gibt es auf unserer facebook-Seite[/cs_text][x_slider animation=”slide” slide_time=”5000″ slide_speed=”1000″ slideshow=”true” random=”false” control_nav=”false” prev_next_nav=”true” no_container=”true” ][x_slide]IMG_9400[/x_slide][x_slide]© comrecon[/x_slide][x_slide]© comrecon[/x_slide][x_slide]© comrecon[/x_slide][x_slide]© comrecon[/x_slide][x_slide]IMG_9408[/x_slide][x_slide]© comrecon[/x_slide][x_slide]© comrecon[/x_slide][x_slide][/x_slide][x_slide]IMG_9267[/x_slide][x_slide]IMG_9271[/x_slide][x_slide]© comrecon

IMG_9366[/x_slide][/x_slider][/cs_column][/cs_row][/cs_section][/cs_content]

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Serious Play – ein Workshop der Marketing Natives und LEGO® https://2023.comrecon.com/serious-play-ein-workshop-der-marketing-natives-und-lego/ Tue, 14 Apr 2015 13:48:11 +0000 https://comrecon.wordpress.com/?p=717 Warum geht man als qualitativeR MarktforscherIn zu einem Workshop mit dem Titel „Lego Serious Play“? Weil wir uns davon erhoffen, neue Herangehensweisen an alt bekannte Fragestellungen zu finden und außerdem innovative Untersuchungsmethoden daraus ableiten zu können. – Was wir erwartet haben? In jedem Fall eine ganze Menge Spaß, aber auch fordernde Gedankenspiele und eine lehrreiche Zeit, die uns Inspiration für neue Arbeitstechniken bzw. deren Entwicklung gibt.

Vorweg: Wir sind nicht enttäuscht worden! Es folgt der ausführliche Bericht mit Abläufen, Methoden und anderen Einsichten.

Worum es geht?

Der Managementtrainer und Berater Andreas Jerney ist Trainer und Leiter des vierstündigen Workshops „Lego Serious Play“. Er eröffnet die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung, alle bleiben beim „Du“ – das sei persönlicher und würde für den Abbau von Schüchternheit sorgen, die bei dieser Veranstaltung wirklich deplatziert sei, meint Andreas.

Es geht im Workshop darum, Antworten zu finden, zu denen vorab keine Fragen gestellt wurden. Das „ernsthafte“ Spiel mit Lego ist also eine Möglichkeit, den TeilnehmerInnen Ansichten zu entlocken, die sie sonst niemals so freizügig preisgegben hätten. Dennoch betont Andreas, dass der Workshop nicht dazu da sei, einen Seelen-Striptease zu veranstalten, bei dem jemand Gefahr läuft, in eine unangenehme Situation zu kommen.

Vielmehr geht es darum, Neues zu entdecken, innovativ an Aufgabenstellungen heranzugehen und dabei die individuelle und kollektive Kreativität zu fördern. Genau das brauchen wir – die Analysten von comrecon – insbesondere in der qualitativen Marktforschung, bei der Markenentwicklung und auch in Bereichen des Employer Brandings.

Ablauf

Der Trainer versuchte, dem theoretischen Teil des Workshops so wenig Zeit wie möglich beizumessen und betonte, dass während der gesamten Zeit mit den Legosteinen auf den Tischen gespielt werden dürfe.

Prinzipiell bauen drei Komponenten aufeinander auf: Spiel, Konstruktion und Imagination.

Die erste Aufgabe ist es, in drei Minuten einen Turm aus Legosteinen zu bauen, der so hoch wie möglich sein soll. Hierbei entstehen abenteuerliche Kreationen: Vom einfachen Übereinanderstapeln vieler Steine bis hin zu traumhaften Elfentürmen ist fast alles dabei. Die Frage nach der Zweckmäßigkeit bzw. der Stabilität wird getestet, indem die Türme von Hand im 45-Grad-Winkel geneigt werden: Wir bringen eine neue Situation ins Spiel, die einen bislang unbekannten Faktor am Markt oder einen neuen Wunsch der Kundenseite symbolisieren soll, und ändern somit das vertraut gewordene Setting. Nicht jeder Turm überlebt das, also muss nachgebessert werden! Schließlich beschreiben die TeilnehmerInnen ihre Intentionen: Warum hat man genau diesen Aufbau gewählt? Wie ist man vorgegangen? Was war die erste Überlegung bei der Aufgabenstellung? – Wir lassen dadurch andere an unseren Gedanken teilhaben und kommunizieren. Kommunikation bedeutet nach ihrer simpelsten Definition, dass irgendwas anders ist als vorher; und dieses Gefühl können auch nach dieser Übung schon alle bestätigen. Wir machen also einen Perspektivenwechsel, wir betrachten die Sache unter anderen Voraussetzungen – das tun wir in der Forschung auch.

Danach geht es darum, wie man eine gemeinsame Marke entwickeln kann. Dafür muss ein gemeinsames Bild entwickelt und ein gemeinsamer Nenner gefunden werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle Beteiligten eine kollektive Identität zulassen.

Hierfür diente die zweite Aufgabe: Baue dir deine eigene Identität mit allen Legosteinen, die dir zur Verfügung stehen und lass‘ dir so viel Zeit wie du brauchst!

Nachdem alle bei guter Musik ihrer Kreativität freien Lauf gelassen haben, wird jedes „Modell“ reihum analysiert. Nach und nach schildern die TeilnehmerInnen ihre Eindrücke bezüglich der Kreation einer Person. Diese hat danach die Möglichkeit, sich zu äußern, zu kommentieren, zu verneinen, hinzuzufügen oder einfach nur das Gesagte zur Kenntnis zu nehmen. Auch hier wieder Perspektivenwechsel und das Wiedergeben der eigenen Wahrnehmung – die ja oftmals anders ist, als die der anderen. Für uns ganz wichtig, andere „Wahrheiten“ zuzulassen und zu verstehen.

© comrecon
© comrecon

Nach der Beschreibung der eigenen Identitäten geht es jetzt darum, eine gemeinsame Identität zu entwickeln: In Gruppen von drei oder vier Personen soll an einer Party (samt Motto) gebastelt werden.

Hierzu bedient man sich der verschiedenen Identitäts-Modelle, nimmt einzelne Teile heraus, setzt sie neu zusammen und fügt auch gänzlich Unbekanntes hinzu. Ziel der Schlussübung ist die Entwicklung von gemeinsamer Innovation – und diese macht unbeschwerter, schweißt zusammen und lässt einander emotional näher kommen.


Fazit

Gemeinsam entwickeln wir so in knapp vier Stunden gemeinsame Identitätsmodelle durch das „ernsthafte“ Spiel mit Lego. In all unserer Unterschiedlichkeit und auch Unbekanntheit finden wir innerhalb kürzester Zeit gemeinsame Nenner. Wir arbeiten innovativ zusammen, indem wir eine gemeinsame Vertrauensbasis schaffen. Das Spiel ist der Katalysator, um gemeinsam an Projekten arbeiten zu können, weil alle ihre Ideen und ihre Kreativität einbringen können, ohne das Gefühl zu haben, sich dabei bloßstellen zu müssen.

Ob wir jetzt mit unseren KundInnen und InterviewpartnerInnen Lego spielen müssen? Bestimmt nicht zwingend, aber für innovative und emotionale Einsichten, nach denen wir forschen und suchen, müssen wir uns selbst auf Neues einlassen – immer wieder. Prinzipiell genügt es, Methoden zu entwickeln, die Menschen die gegenseitige Interaktion, den Gedankenaustausch und auch die Kommunikation erleichtern. Das gestaltet Workshops offener und kann zu ungeahnten Einsichten führen: Vielleicht sind es gerade die Antworten, zu denen wir keine Fragen stellen, die uns im Endeffekt am weitesten bringen. Wir werden es in unseren Focus Workshops jedenfalls anwenden und mit unserem Know-how aus der Marken-Aufstellung verknüpfen.

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